Herzlich Willkommen: Die Zinswende ist da!

Für die Weltfinanzmärkte ist kaum ein Einflussfaktor so wichtig wie die Zinsstrukturkurve, welche den Zins in Abhängigkeit von der Anlagelaufzeit darstellt. Nach mehr als drei Jahrzehnten fallender Zinsen, sowohl am kurzen wie auch am langen Ende des Zinsspektrums, deutet sich mittlerweile eine große weltweite Zinswende an. Damit geht ein außergewöhnlicher Zinszyklus langsam zu Ende, der in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Ursprung fand, als die Ölpreisanstiege von 1973 und 1979 die westlichen Notenbanken zu höherer Wachsamkeit gegenüber Inflation alarmierten.

Allen voran marschierte seinerzeit die Deutsche Bundesbank, die sich durch ihr Beharren auf Geldwertstabilität weltweit einen guten Ruf sowie mancherlei Gegner schuf – vor allem in benachbarten Ländern. In den neunziger Jahren wurde das Erfolgsmodell der politisch unabhängigen Bundesbank zum vielgeachteten und z.T. kopierten Vorbild in der westlichen Welt. Entsprechend sahen die achtziger und neunziger Jahre deutlich fallende Zinsraten. Im Jahr 1981 hatte der Zinsgipfel bei zehnjährigen US-Staatsanleihen bei knapp 16% Nominalzins gelegen. Zehn Jahre später lag dieser Wert bei gut 8% und zum Jahrtausendwechsel dann bei ca. 6%.

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Was kann die Märkte nach Trump noch schocken?

Donald Trump sprengt den Klimagipfel, Katar findet sich in der Isolation wieder, britische Parlamentswahlen bringen neue Unruhe in die Brexit-Verhandlungen, diverse Terroranschläge erschüttern Europa. Es ist nicht so, als würden die negativen Schlagzeilen abreißen. Allerdings scheinen die Aktienmärkte mehr und mehr immun zu werden.

Abgehärtete Märkte

Sind die Märkte abgestumpft? Positiv ausgedrückt könnte man sagen: Sie sind abgehärtet. Über die vielen Jahre im laufenden Bullenmarkt hinweg. Dabei lässt der verklärte Blick in den Rückspiegel Anleger oftmals vergessen, dass die bisherige Entwicklung keineswegs ein Selbstläufer war. Mehr ein stetiger Kampf gegen wirtschaftliche Schwächephasen, politische Störfeuer und vor allem gegen die eigenen Emotionen.
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BGH-Urteil: Ankreuz-Patientenverfügungen unsicher

Patientenverfügungen und Vollmachten zeigen ihre Qualität, wenn der Fall der Fälle eintritt. Sind sie nicht umfassend und konkret genug, kommt es zu Problemen, wie ein aktuelles BGH-Urteil zeigt.

Allgemeine Hinweise zum Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen genügen nicht, so das Gericht. Patientenverfügungen müssen konkrete Maßnahmen präzise beschreiben. Auch in Vollmachten müsse klar beschrieben sein, in welchen Fällen ein Bevollmächtigter Entscheidungen zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen treffen dürfe.

Im kürzlich entschiedenen Fall hatte eine heute 75-jährige Frau aus Baden-Württemberg 2011 einen Hirnschlag erlitten. Sie wurde in einer Pflegeeinrichtung untergebracht und war in der Folge nicht mehr einwilligungsfähig. Sie hatte eine Patientenverfügung, in der sie angab, dass bei einem Gehirn-Dauerschaden “lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben” sollten. Eine ihrer drei Töchter hatte sie 2003 als Bevollmächtige über eine notarielle Generalvollmacht eingesetzt, mit der sie die Tochter auch zur Vertretung in medizinischen Fragen berechtigte. Auch in der Vollmacht legte fest, dass bei unheilbarer Erkrankung ohne Aussicht auf Wiedergenesung auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten sei.

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Der Rationale Investor

Die Erfindung der Rationalität verdanken wir Xenophanes aus Kolophon. Er war der
„Sturmvogel der griechischen Aufklärung“, der erste rationale Denker unter den Philosophen,
die vor ihm eher Dichter und Seher waren.Er hielt die Götter des Olymps für ein
Konstrukt menschlicher Phantasie („Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“),
er vertrat eine empiristische Erkenntnistheorie im Sinne von Karl Popper („Nicht von Anfang
an haben die Götter den Sterblichen alles Verborgene gezeigt, sondern allmählich
finden sie suchend das Bessere“) in welcher das Sammeln von Fakten wichtiger ist als
das blinde raisonnieren. Vor allem aber wusste er, dass Theorien nicht zu trauen war. Für Geld
interessierte er sich nicht. Er war derart verarmt,dass er für die Begräbniskosten seiner Kinder
nicht aufbringen konnte und diese mit eigener Hand bestatten musste.

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Der Zusammenhang zwischen US-Präsidentschaftswahlen und dem Aktienmarkt

Am 08. November 2016 werden die US-Amerikaner zu den
Wahlurnen gehen, um den nächsten Präsidenten der USA
zu wählen. Das Wahlergebnis ist noch ungewiss. Eines ist
jedoch sicher: Experten und Prognostiker werden auch
in den kommenden 2 Wochen kontinuierlich ihre Meinung
darüber äußern, wie sich das Ergebnis der Wahl auf den
Aktienmarkt auswirken wird. Wie wir nachfolgend
erläutern, wäre es für Anleger jedoch besser, sich nicht
aufgrund derartiger Vorhersagen in Versuchung führen
zu lassen und ihren langfristigen Investmentplan signifikant
zu ändern.

Langfristig gesehen hat
der Markt erhebliche
Renditen erzielt – ganz
gleich, in welcher Hand die
Regierungsgewalt lag.

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