Was ist schon rational an der Börse

Der Zusammenhang zwischen Börse und Meinungen ist eng. Manchmal ist er auch zu eng, wenn die Anleger händeringend eine Geschichte suchen, um das zu rechtfertigen, was sie tun. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Aktienmärkte, wie seit ein paar Tagen, in einem offiziellen Bärenmarkt sind.
Zu Jahresanfang sind die Aktienmärkte gefallen, aus Furcht, China könnte den Reminbi unkontrolliert abwerten. Dann stellte sich heraus, dass die Abwertung recht gering war.
Aber dann kam die Furcht auf, die Ölpreise könnten ins Nichts fallen und die Aktienmärkte stürzten weiter ab. Allerdings stellte sich heraus, dass dies für den Konsumenten gar nicht schlecht war und dass die Ölpreise seit Mitte Januar nicht mehr fielen.
Aber dann kam die Furcht auf, die USA könnten in eine Rezession geraten und die Aktienmärkte stürzten weiter ab. Allerdings stellte sich heraus, dass es der Wirtschaft in der entwickelten Welt einigermaßen gut ging und dass die amerikanische Zentralbank sich keineswegs genötigt sah, die Zinsen zu senken.
Aber dann kam die Furcht auf, den Zentralbanken könnten die Mittel ausgehen, sich gegen eine Deflationsspirale zu stemmen und die Aktienmärkte stürzten weiter ab. Allerdings stellte sich heraus, dass die Zentralbanken noch lange nicht am Ende waren (Japan drückte die 10–jährigen Zinsen unter die Nulllinie, die Fed ließ diesen Schritt offen).
Aber dann kam die Furcht auf, das Bankensystem könnte mit den niedrigen Zinsen nicht umgehen und die Aktienmärkte stürzten weiter ab. Allerdings stellte sich heraus, dass es den Banken weder gut noch schlecht geht, ihnen aber heute ein erheblich größerer Kapitalpuffer zur Verfügung steht, als noch vor wenigen Jahren. So hat die Commerzbank die Dividendenzahlungen an die Aktionäre wieder aufgenommen und der Chef von JPMorgan hat den Absturz genutzt, um für 26 Millionen Dollar Aktien des eigenen Instituts zu kaufen.
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DAX 10.000 ! Kommt Ihnen das bekannt vor?

DAX über 10.000 Punkte! Diese Schlagzeile gab es am 5. Juni 2014 erstmals. Und exakt da ist
der Deutsche Aktienindex am 7. Oktober 2015 erneut gelandet. Nur der Vollständigkeit halber:
Am 5. Dezember 2014 und am 15. Januar 2015, sowie am 28. August 2015 haben wir ebenfalls
die 10.000 Punkte überschritten. Ein harter Kampf an der allenfalls psychologisch wichtigen
Marke. Interessanterweise sehen wir den aktuellen Anstieg inmitten einer globalen Diskussion
um schwächeres Weltwirtschaftswachstum, einem unklaren chinesischen Wachstumspfad und
unklaren Zinssignalen aus den USA.
Bezeichnenderweise lässt sich ein Wendepunkt jüngst an dem Tag ausmachen, an dem der DAX auf die schwachen Wirtschaftszahlen aus den USA innerhalb einer Sekunde empfindlich negativ reagiert, um dann zu realisieren, dass damit die FED für weitere Stimulanzien sorgen sollte.

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Mit denkmalgeschützten Immobilien den DAX schlagen

Derzeit sind die Bedingungen für den Erwerb von Immobilien hervorragend.

Finanzierungskonditionen um 1% und gemessen an verschiedenen aggregierten Indikatoren ist die Situation am deutschen Immobilienmarkt derzeit stabil und kaum besorgniserregend. Die seit dem Jahr 2010 gestiegenen Preise erscheinen sowohl vor dem Hintergrund der lange Zeit stagnierenden Häuserpreise als auch im internationalen Vergleich wenig auffällig. Während in vielen Ländern wie zum Beispiel in Irland, Großbritannien, Spanien und den USA die Preise seit Ende der 90er Jahre im Zuge spekulativer Immobilienblasen kräftig stiegen, sanken die realen Immobilienpreise in Deutschland sogar. Auch die gegenwärtig beobachtbaren Preissteigerungen sind im internationalen Vergleich als eher moderat zu charakterisieren.
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